Parship Abzocke 2019 – Aller nur Betrug oder doch seriös?

Parship - Die marktführende Singlebörse mit erheblicher Mitgliederzahl!
98/100
SEHR GUT
Allgemein:
Kundenservice:
Nutzerfreundlich:
Merkmale
  • Seriöse Partnervermittlung
  • Hohe Erfolgschancen
  • Partnervorschläge
  • Hohes Mitgliederniveau
  • Hoher Datenschutz
  • Persönlichkeitstest
  • Kostenlose Anmeldung
38%
Erfolgsquote
51% / 49%
Frauen/Männer

Ist bei Parship Abzocke möglich?

Es handelt sich um eine der am höchsten angesehenen Partnerbörsen im deutschsprachigen Internet. Dennoch sind Verbraucher sensibilisiert, wenn es um das Thema einer vermeintlichen oder befürchteten Abzocke geht. Daher werden sich Singles vor ihrer Anmeldung bei einer Partnerbörse darüber informieren, ob diese seriös arbeitet. Die Suche nach “Abzocke” liefert dann zuverlässig immer auch Treffer von Personen, die mit dem Anbieter unzufrieden waren und ihrem Frust freien Lauf lassen. Wir haben untersucht, ob der Vorwurf der “Abzocke” tatsächlich auf Parship zutreffen könnte.

Was ist unter “Parship Abzocke” im Netz zu finden?

Die Recherche zeigt sehr viele Erfahrungsberichte von zufriedenen Parship-Kunden, die dem Vorwurf einer vermuteten “Abzocke” bei diesem Anbieter vehement widersprechen. Eine zweite Gruppe von Nutzern der Singlebörse hat dort (noch) nicht den richtigen Partner gefunden, wirft das aber nicht dem Portal Parship vor. Dessen Konditionen seien vollkommen in Ordnung, schreiben diese Kunden. Doch das Glück des Verliebtseins kann eine Partnerbörse nicht auf Knopfdruck herstellen – sie kann nur die besten Voraussetzungen für entsprechende Chancen liefern. Das macht Parship nach Ansicht dieser zweiten Kundengruppe, nur hat es bei ihnen halt noch nicht geklappt. Vernünftige Singles nehmen bei seriösen Anbietern immer so eine Position ein. Wir fanden aber auch eine Webseite, in welcher praktisch alle Rezensionen negativ ausfielen. Das kommt uns verdächtig vor, denn ein so einseitiges Bild von einem etablierten Anbieter kann es gar nicht geben. Es ist möglich, dass ein böswilliger Konkurrent hinter solchen Publikationen steckt.

Woher könnten Vorwürfe einer Abzocke kommen?

Bei jeder Partnerbörse können Kunden unzufrieden sein, wenn sie glauben, zu viel für die Dienstleistung zu bezahlen. Es kann sich um Kunden handeln, die während ihrer bezahlten Mitgliedschaft keinen Partner finden, doch es gibt auch Kunden, die durchaus erfolgreich sind, dann aber schnell die Mitgliedschaft kündigen möchten, um den Rest des Geldes zu sparen. Das geht leider nicht. Der Betrag wird bei Parship für sechs, 12 oder 24 Monate im Voraus bezahlt. Zudem verlängert sich der Vertrag automatisch, wenn er nicht drei Monate vor Ablauf gekündigt wird. Darauf sollten Nutzer achten. Singlebörsen gehen generell so vor.

Woher kommen diese Geschäftsbedingungen bei Parship & Co.?

Es mischen sich bei Online-Partnerbörsen das Internet-Recht und der § 656 BGB, der explizit für die Heiratsvermittlung Anfang des 20. Jahrhunderts aufgenommen wurde. Ein kurzer juristischer Exkurs:

  • Online-Verbraucherverträge können nach Abschluss innerhalb von 14 Tagen gekündigt werden. Das bestimmt das EU-Recht. Grundsätzlich kann jeder Kunde bis 14 Tage nach Vertragsabschluss kostenfrei vom Vertrag zurücktreten. Für die Kündigung eines online abgeschlossenen Vertrages genügt eine Mail. Allerdings darf sich der Dienstleister unter Umständen verbrauchte, nicht erstattungsfähige Leistungen anrechnen lassen. Das sind Partnervorschläge, auf die der Kunde reagiert hat. Wie eine Online-Partnerbörse damit umgeht, ist eine Kulanzfrage. Parship wird grundsätzlich als kulant geschildert.
  • Der § 656 BGB ist etwas verzwickt formuliert. Er bedeutet, dass Heiratsvermittlungsverträge – nach erprobter Rechtsprechung auch Partnervermittlungsverträge – grundsätzlich unverbindlich sind. Trotz Abschlusses kann der Makler sein Geld nicht einfordern. Wenn der Kunde nicht zahlt, passiert nichts. Wenn er aber zahlt, kann er sein Geld nicht einfach wegen der vorherigen Unverbindlichkeit zurückverlangen. Die Gerichte tendieren dazu, geleistete Partnervorschläge anzuerkennen. Daher verlangen Partnervermittler von ihren Kunden Vorkasse. Bei Ratenzahlungen leisten sie Zug um Zug. Der Hintergrund ist ein historischer, die Heiratsmakler verloren Anfang des 20. Jahrhunderts ihre exponierte Stellung. Vorher hatten sie mit dem juristischen Akt der Eheschließung ihr Geld verdient und konnten es nötigenfalls beim Kunden einklagen – eine Rechtsposition, die heute noch Immobilienmakler haben. Doch auf die Eheschließung kommt es bei Partnerschaften schon lange nicht mehr zwingend an. Das erkannte der Gesetzgeber schon vor 100 Jahren.

Warum könnten sich Parship-Kunden abgezockt fühlen?

Die Kündigungsfrist von 12 Wochen vor Ablauf des Vertrages ist in der Tat ein leicht kritikwürdiger Punkt, der allerdings in den ABG steht. Es ist eigentlich auch der einzige Kritikpunkt, den wir bei der ansonsten sehr seriösen und vor allem leistungsfähigen Partnerbörse finden. Wer sich bei Parship anmeldet, sollte sich also das Datum in den Kalender schreiben. Möglicherweise hat sich bis zu diesem Zeitpunkt schon eine feste Partnerschaft ergeben. Dann ist es wirklich sinnvoll, den Vertrag zu kündigen. Darum kann man auch in diesen Fall nicht von einer Parship Abzocke sprechen.

Die Vertragslaufzeiten bei Parship: Fallen sie unter “Abzocke”?

Ganz klar: Nein, das tun sie nicht. Es gibt die drei Vertragslaufzeiten von sechs, 12 und 24 Monaten, wobei die Kosten pro Monat sinken, je länger der Vertrag läuft. Es obliegt nun der Entscheidung des Nutzers, ob er nur für ein halbes Jahr bezahlt und darauf hofft, in dieser Zeit Erfolg zu haben, oder ob er sich für ein oder zwei Jahre entscheidet. Der Erfolg einer Partnervermittlung ist nicht sicher vorauszusagen. Ein Mensch kann sich in den ersten, achten oder zwanzigsten Partnervorschlag verlieben. Diese Vorschläge können alle prima gepasst haben. Es ist ein statistischer Zufall, wann der Blitz der großen Liebe einschlägt. Noch wichtiger: Es entstehen manchmal kürzere Partnerschaften von einem bis vier oder fünf Monaten. Dann stellt das Paar fest, dass es im Alltag nicht miteinander zurechtkommt. Es ist gut, wenn nach dieser Phase der Vertrag bei Parship noch besteht. Solche kurzen Partnerschaften gehen manche Singles im Verlauf von einem bis drei Jahren sogar mehrmals hintereinander ein.





Fazit: Gibt es eine Parship Abzocke?

Wir sagen klar: Es gibt sie nicht. Allerdings ist Parship ein Wirtschaftsunternehmen und muss wirtschaftlich handeln. Die Preise und Vertragsbedingungen sind so kalkuliert, dass die meisten Kunden für einen akzeptablen Obolus ganz zufrieden sind und gleichzeitig Parship den Betrieb mit den nötigen Anstrengungen aufrechterhalten kann. Weitere Informationen zu Parship finden Sie hier: https://www.diebestesingleboerse.de/parship/

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